Return On Content-Marketing-Investment

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Vielleicht kennen Sie das Problem: Sie investieren und investieren in Content-Marketing-Kampagnen und die ausgegeben Summen können Sie auch präzise beziffern. Doch wenn es darum geht, die Performance einer Kampagne zu bestimmen, fehlen Ihnen die eindeutigen Erfolgsindikatoren. Dabei ist der Return on Investment im Content Marketing genauso messbar wie überall sonst auch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten vorgehen, um den ROI zu ermitteln!

Der ROI im Content Marketing

Das wichtigste Fundament für Ihr Content-Marketing-Projekt und die spätere ROI-Messung ist eine detailliert ausgearbeitete Strategie. Sie brauchen von Beginn an eindeutige Ziele mit klar abgesteckten Etappen, um Transparenz und eine Grundlage für die Messbarkeit des Return on Investment zu schaffen. Nur so können Sie den Erfolg jeder Maßnahme genau evaluieren und überprüfen, ob sich Ihre Maßnahmen rentieren.

Auf welche Messwerte es ankommt

Bevor Sie den ROI des Contents berechnen, müssen Sie den Unterschied zwischen direkten und sekundären Messwerten berücksichtigen. Direkte Messwerte geben Ihnen Auskunft darüber, ob Sie die spezifischen Zielvorgaben einer Kampagne erreicht haben. So finden Sie heraus, welche Content-Formate die größte Wirkung erzielen und welche Kanäle die passendsten für die jeweilige Zielgruppe sind. Erst durch die ROI-Berechnung können Sie etwa die Performance eines Content-Formats im Vergleich zu anderen Varianten beurteilen.

Die sekundären Messwerte geben Aufschluss über alles, was die eigentliche Zielvorgabe übersteigt. Dazu zählt beispielsweise die Erhöhung der Markenbekanntheit durch virale YouTube-Clips. Für die Evaluierung Ihrer Content-Marketing-Kampagne sind aber vorrangig die primären Messzahlen entscheidend.

Wie Sie den Return On Investment messen

Am Ende vom Tag geht es im Content Marketing – wie in der übrigen Geschäftswelt auch – darum, ein möglichst positives Verhältnis von Profit (Konversionsrate zu Leads, Kunden) zum Kostenaufwand (Fixkosten, Webhosting, Planung, Freelancer-Honorare) zu erzielen. Die ROI-Formel verrät Ihnen, ob Sie rentabel arbeiten. Orientieren Sie sich an folgendem Rechenbeispiel: Wenn es in einer Kampagne darum geht, Leads zu gewinnen, interessieren Sie sich dafür, wieviel Geld sie pro generiertem Lead ausgeben. Sie erstellen zum Beispiel ein Webinar, um darüber Leads zu gewinnen. Dazu teilen Sie Ihre Investition durch die Zahl der hinzugekommenen Leads:

4.500 Euro (Webinarkosten) : 150 Leads = 30 Euro pro Lead (Beispielwerte)

Sie benötigen im konkreten Fall also 30 Euro, um einen neuen Lead zu generieren. Dieser spezifische Wert hilft Ihnen dabei, mehrere Kampagnen hinsichtlich der Lead-Performance miteinander zu vergleichen. Sie sehen auf einen Blick, welche Inhalte für Konversionen sorgen und welcher Content verpufft.

Zusätzlich dazu untersuchen Sie, welche Kanäle die meisten Leads erzeugen und wie sich die Performance über mehrere Zeitperioden verändert. Beobachten Sie regelmäßig, wie viele Interessenten etwa eine Facebook-Kampagne erzeugt und wie viele Leads Sie durch Newsletter bekommen. Im Anschluss vergleichen Sie die ermittelten Werte mit früheren Facebook- und Newsletter-Kampagnen, um zu sehen, wie hoch die Steigerungsraten ausfallen und welche Kanäle auch über längere Zeit am besten performen.

Wenn Sie bei Facebook etwa in einer früheren Zeitperiode 1.500 Leads generiert haben und in Ihrer aktuellen Facebook-Kampagne 3.000 Leads, notieren Sie die Steigerung um 100 Prozent. Der Prozentsatz verrät Ihnen auf einen Blick, in welche Richtung sich Ihre Leadgenierung von Zeitperiode zu Zeitperiode wie stark verändert. Das gibt Ihnen wichtige Rückschlüsse auf den ROI.

Weitere wichtige Faktoren für den ROI

Entscheidend für den Return on Investment im Content Marketing sind auch der Gewinn pro Kunde und Customer Lifetime Value. Eine Twitter-Kampagne mag zwar beispielsweise mehr Leads und eine höhere Conversion Rate erzeugen als Newsletter-Content. Wenn die E-Mail-Kampagne dafür aber schlussendlich für mehr Einnahmen durch verkaufte Produkte sorgt, hat die Newsletter-Kampagne einen höheren ROI.

Für Ihre Return-on-Investment-Analyse sollten Sie zudem immer die Cross-Channel-Performance im Auge behalten. In den seltensten Fällen sorgt eine einzelne Maßnahme allein für die Conversion. Statt nur isolierte Kanal-Silos zu betrachten, müssen Sie alle Touchpoints der Customer Journey berücksichtigen, nach Wichtigkeit hierarchisieren und Zusammenhänge erkennen. Es gilt herauszufinden, ob Sie die Zielgruppe zum Beispiel erst via Social Media ansprechen und den Kontakt dann mit Newslettern kultivieren sollen oder doch eine andere Maßnahme effizienter und rentabler ist.

Dabei helfen Ihnen Tools wie Google Analytics, die Ihnen veranschaulichen, auf welchen Wegen die Leads zu Ihnen gefunden haben. Oftmals sorgt erst die perfekte Kombination einzelner Maßnahmen, für die Sie die Budgets anhand Ihrer Analysen genau bestimmen können, für den optimalen ROI Ihres Content Marketings.

Fazit

Sie sehen: Rentabilität ist auch im Content Marketing exakt messbar. Die Bewertung Ihrer Content-Marketing-Maßnahmen nach objektiven Gesichtspunkten ermöglicht Ihnen, das Kosten-Ertragsverhältnis zu optimieren. Machen Sie die ROI-Berechnung Ihres Content Marketings nicht nur von einzelnen Kampagnen und Kanälen abhängig. Setzen Sie alles zueinander in Perspektive und nutzen Sie Online-Tools für die Analyse. Sie werden erkennen, wie sie mit den gleichen oder sogar weniger Mitteln mehr Ausbeute erzielen!

 


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Return On Content-Marketing-Investment

Gründer & CEO

Gerrit Grunert

Gerrit Grunert ist Gründer und CEO von Crispy Content. Immer unter Strom steckt er voller kreativer Ideen und infiziert damit seine Umgebung. Diese explosive Mischung weiß Gerrit sowohl im Job, als auch in der Freizeit optimal zu nutzen: Während er seit seiner Jugend daran arbeitet, der schnellste Gitarrist der Welt zu werden oder in Radrennen seine Ausdauer testet, zettelt er im Crispy Office die Revolution des Content Marketings an.Unser Team