Checkliste: Konkurrenzanalyse im Content Marketing

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Im Content Marketing ist es so wie in jeder anderen Branche: Vor allem der Blick auf den Wettbewerb verschafft Ihnen neue Perspektiven für die eigene Strategie. Die Konkurrenzanalyse zeigt Ihnen, wo die Wettbewerber stehen, wohin sich der Markt entwickelt und welche Inhalte bei der jeweiligen Zielgruppe viel Resonanz erzeugen. Erfahren Sie, auf welche Bereiche es bei der Wettbewerbsanalyse ankommt und mit welchen Tools Sie den Content Ihrer Konkurrenten effizient analysieren.

Konkurrenzanalyse im Content Marketing

Umso intensiver Sie die Konkurrenz betrachten, desto mehr Rückschlüsse gewinnen Sie über die Erfolgsfaktoren von Inhalten. Sie erkennen, welche Content-Formate über welche Kanäle mit welchen Keywords Ihre Zielgruppe optimal erreichen und welche Inhalte verpuffen. Letzteres hilft Ihnen dabei, sich ausschließlich auf angesagten Content zu konzentrieren. Dadurch verhindern Sie kostspielige Fehlinvestitionen – und auch Marktlücken, die Sie vor Ihren Konkurrenten besetzen können, lassen sich so aufspüren.

Wie Sie Ihre wichtigsten Konkurrenten identifizieren

Der erste Schritt der Konkurrenzanalyse besteht darin, Ihre unmittelbaren Konkurrenten zu identifizieren. Notieren Sie sich zunächst Wettbewerber, die Ihnen spontan einfallen. Meist finden sich darunter schon einige der entscheidenden Mitbewerber. Zudem lohnt es sich, gesondert nach den entscheidenden Keywords Ihrer Branche zu suchen. Anhand des Google-Rankings identifizieren Sie so weitere SEO-Wettbewerber, die Sie vorher vielleicht nicht auf dem Radar hatten. Tools wie Searchmetrics helfen Ihnen dabei, die zentralen Suchbegriffe herauszufinden und Konkurrenten aufzuspüren, die über exakt diese Keywords zu finden sind.

Im Anschluss machen Sie sich daran, aus Ihren Ergebnissen die wichtigsten Wettbewerber herauszupicken. Diese müssen aus derselben Branche stammen und die gleiche Zielgruppe ansprechen. Dazu entscheiden Sie, wie relevant der Unternehmenssitz und die Größe der jeweiligen Firma ist. Es geht darum, ob Sie sich mit Global Playern vergleichen möchten oder es vorrangig etwa um Start-ups im Großraum Berlin geht. Konzentrieren Sie sich auf maximal 10 Unternehmen, da der Aufwand der Wettbewerbsanalyse einiges an Zeit und Ressourcen beansprucht.

So meistern Sie die Wettbewerbsanalyse

Wenn Sie wissen, wer Ihre wichtigste Konkurrenz ist, folgt die eigentliche Analyse. Diese besteht aus zwei zentralen Bereichen:

SEO/SEA-Analyse

Analysieren Sie, welche Konkurrenten mit welchen Keywords Top-Plätze bei Google erreichen. Von Bedeutung ist auch das Wettbewerber-Ranking für Money-Keywords im Vergleich zu Ihrer Domain. „Money-Keywords“ beschreibt Schlüsselbegriffe mit hohem Suchvolumen und Wettbewerb, denen eine höhere Umsatzerzeugung zugesprochen wird als anderen Keywords. Die Kombination „Computer kaufen“ ist beispielsweise ein Money-Keyword eines Onlineshops für PCs.

Hochwertige Backlinks sind ein weiterer Hinweis auf Inhalte mit hoher Resonanz. Untersuchen Sie, welche Links von ansprechenden, themenspezifischen Domains stammen und folgern Sie daraus, welche der Websites sich als Linkgeber für Ihre Domain eignen.

Auch das Search Engine Advertising (SEA) ist wichtig. Analysieren Sie, wann Ihre Mitbewerber verstärkt Anzeigen in welchen Suchmaschinen platzieren und das Werbebudget entsprechend erhöhen. Je nach Produkt und Branche erhalten Sie so Hinweise darauf, ob Sales-Aktionszeiträume wie Black Friday oder bestimmte Feiertage, etwa Weihnachten, mehr Umsatz versprechen. Lassen Sie sich von den Texten prominent platzierter Anzeigen inspirieren, ohne diese aber einfach nur zu kopieren. Achten Sie zudem auf die verwendeten Keywords und welche Sie davon bislang noch nicht berücksichtigt haben.

Content- und Social-Media-Analyse

Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, mit welchen Inhalten Ihre Konkurrenten arbeiten. Schauen Sie sich dazu die jeweilige Website an, untersuchen Sie den Aufbau und kategorisieren Sie den Content. Auch die Art der Inhalte ist ausschlaggebend. Wird größtenteils auf Text gesetzt, oder kommen zudem auch Bilder, Grafiken, Videos, E-Books und andere Multimedia-Elemente zum Einsatz? Untersuchen Sie, wo welche Art von Content zum Einsatz kommt und wie oft die Inhalte aktualisiert werden.

Im Anschluss beschäftigen Sie sich intensiver mit den eigentlichen Inhalten. Achten Sie auf den Tone of Voice der Texte. Analysieren Sie, ob die Inhalte vorwiegend sachlich oder emotional vermittelt werden.

Mehrere Indikatoren helfen Ihnen dabei, den Content mit der höchsten Relevanz aufzuspüren. Fragen Sie sich beispielsweise, was die größte Social-Media-Resonanz erzeugt. Soziale Signale spielen als Relevanzindikatoren eine immer wichtigere Rolle. Finden Sie heraus, welcher Content in welchen sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram, Xing) häufig geteilt wird und bei der Zielgruppe entsprechend beliebt ist. Viele Kommentare zeugen von hohem Interesse und geben zusätzlich Aufschluss darüber, was Nutzern an einzelnen Inhalten gefällt und was nicht. Untersuchen Sie außerdem, wie intensiv Ihr Konkurrent soziale Medien nutzt und wie groß die Reichweite von dessen Profil ist. Auch die Menge an Page Views weist auf das Nutzerinteresse hin.

Erst wenn Sie die Daten der Konkurrenz gesammelt und analysiert haben, kreieren Sie eigene Inhalte, die sich an den Erfolgsrezepten des Wettbewerbs orientieren und trotzdem immer originell bleiben. Dadurch minimieren Sie das Risiko von Fehlinvestitionen und maximieren das Erfolgspotenzial.

Welche Tools Ihnen bei der Analyse helfen

Bei der Durchführung der Wettbewerbsanalyse helfen Ihnen diverse Software-Tools. Hier eine Auswahl:

  • Searchmetrics: Der Dienst Searchmetrics vereint Analyse-Tools für SEO, Content-Performance und Social Media. Kunden erhalten so umfassenden Einblick in die Content Performance der Konkurrenz.
  • Social Crawlytics: Wie der Name es schon vermuten lässt, spezialisiert sich Social Crawlytics auf die sozialen Netzwerke. Das Tool gibt Ihnen Aufschluss darüber, welche Konkurrenzinhalte wie oft geteilt und promotet werden.
  • Kompyte: Die Branchenanalyse-Komplettlösung Kompyte informiert Sie, wie es bei Ihren Konkurrenten hinsichtlich Nutzerinteraktionen, Traffic, Keywords, E-Mail-Marketing, Suchmaschinenrankings und Social-Media-Performance aussieht.

Die Tools sind zwar kostenpflichtig, rentieren sich auf Dauer aber wegen der automatisierten Wettbewerbsanalyse. Während Sie sich komplett auf die Planung und Umsetzung Ihres eigenen Content-Marketings konzentrieren können, liefern Ihnen die Analysewerkzeuge regelmäßig wertvolle Informationen und Vergleichsgrafiken über die Performance der Wettbewerber.

Erfolgsfaktor Konkurrenzanalyse

Nur mit der richtigen Marktstrategie betreiben Sie erfolgreiches Content Marketing. Um die Strategie zu entwickeln, benötigen Sie eine umfassende und dauerhafte Konkurrenzanalyse. Dadurch erkennen Sie Trends frühzeitig und entwickeln ein Gespür für Erfolgsrezepte. Gleichzeitig sehen Sie, in welchen Bereichen Sie sich Investitionen sparen können. Lernen Sie von den Besten. Nur so haben Sie im Content Marketing eine Chance auf Erfolg:


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Checkliste: Konkurrenzanalyse im Content Marketing

Director Sales

Sophie Thiel-Ecke

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