Content Marketing: 5 Tipps für einen erfolgreicheren Blog

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Es ist die alte Leier. Die Geschäftsführung verdonnert einen Mitarbeiter dazu zu bloggen und Bewegung in die Social Media Channels zu bringen. Das soll den Website Traffic steigern, über Newsletter-Abonnenten Leads generieren und am Ende den Sales steigern.

Crispy Content | 5 Blogging Tips

Crispy Content | 5 Blogging Tips

Content Marketing klingt vielversprechend und irgendwie muss man dabei sein. Doch trotz der prinzipiell interessanten Inhalte will deinen Blog niemand lesen, obwohl doch so viel wertvolle Zeit und Arbeit in die Content Production geflossen sind. Bevor das Unterfangen wegen mangelnden Erfolges abgebrochen wird, lohnt es sich, den Blog mal genauer unter die Lupe zu nehmen:

1. Besitzt dein Blog ein individuelles Thema?

Genießt du nicht den Vorteil, bei der Entstehung einer Branche mit einem passenden Blog an den Start zu gehen, kann es sehr schwierig werden, die Nische zu finden. Existieren zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung bereits unzählige Blogs, dann ist es umso wichtiger, die Konkurrenz und deren Content-Fokus zu untersuchen.

Statt bedeutungslos im Meer der Blogs zu treiben, tauche in die Themenwelt ein und mache eine Unterkategorie ausfindig, in der du dir ein einzigartiges Standing erarbeiten kannst. Als Angelreisen-Anbieter solltest du dich mit deinem Blog lieber auf die Subkategorie „Abenteuer-Fischen“ konzentrieren. Artikel wie „10 Dinge, die Sie auf Ihrer Amazonas-Angeltour dabei haben sollten“ existieren sicherlich nicht so oft wie Beiträge, die „Die besten 5 Köder, um Forellen zu fischen“ auflisten.

2. Besitzt dein Content einen individuellen Standpunkt?

In Zeiten, in denen jeder zu allem etwas zu sagen hat, wird der Leser wählerisch und gibt deinem Artikel nur wenige Sekunden, um den Mehrwert zu offenbaren. Wer möchte schon gerne dutzende Male denselben generischen Blogbeitrag lesen? Der Leser wünscht sich frische Ideen und ungewöhnliche Ansätze.

Daher lohnt es sich für dich, mal die Mitbewerber bzw. andere Blogger anzuschauen. Was wurde bislang schon alles zu diesem Thema geschrieben? Was kann dein Post zur Konversation beitragen? Hier sind deine individuellen Einblicke und Erfahrungen gefragt, die deinen Artikel herausstechen lassen.

3. Spiegelt der Content deine individuelle Meinung wider?

Habe nicht zu viel Angst irgendjemandem vor den Kopf zu stoßen. Stelle dir die Frage: Möchtest du einfach nur mitschwimmen oder für deine Meinung einstehen? Baue dir ein trennscharfes Image auf. Auch mal kontroverse Themen anzuschneiden oder eine individuelle Meinung zu äußern, das macht den Unterschied aus.

Wie heißt es so schön: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Ist es manchmal nicht besser, von einem kleineren Kreis geliebt zu werden und mit diesem zu interagieren, statt einfach nur zu existieren, ohne dass die potentielle Zielgruppe eine (positive) Meinung zur Brand, dem Blog und dem Content hat?

4. Weißt du was deine Blog-Besucher suchen?

Keine Content-Strategie kommt heutzutage ohne Analytics aus. Page Views oder die durchschnittliche Verweildauer auf den einzelnen Seiten sind wichtige Indizien, jedoch kannst du weiter gehen, um die Motive deiner Blog-Besucher zu ergründen. Menschen werden von unterschiedlichen Bedürfnissen getrieben und landen demnach mit einer bestimmten Erwartungshaltung auf dem Blog:

Während die einen einfach nur Unterhaltung suchen, benötigen andere hilfreiche Informationen. Welche Artikel werden von wem und wo geteilt? Welche Kommentare begleiten diese Shares? Vielleicht tauchen Fragen zum Artikel außerhalb des Blogs in sozialen Netzwerken oder Foren auf – diese kann man aufgreifen und neue interessante Posts entwickeln. Zuhören lohnt sich!

5. Ist es sinnvoll, deinen Content-Plan weiterhin zu verfolgen?

Das schöne am Content Marketing ist die Flexibilität, mit der du arbeiten kannst. Kontinuierliches Monitoring ermöglicht es dir, viel über deine potentielle Kundschaft bzw. deine Blog-Besucher zu lernen. Produzierst du ein halbes Jahr Content, ohne dass die Kurve beim Traffic oder den Verkäufen nach oben geht, dann muss die Content-Strategie überdacht werden. Das sollte dich keinesfalls frustrieren. Die Strategie zu ändern bedeutet, dass Erfahrungen mit der Zielgruppe gesammelt und Bedürfnisse erkannt wurden. Die Anpassung der Content-Produktion oder des Blog-Konzeptes ist dann ein notwendiger Schritt, der nicht einem Scheitern gleichzusetzen ist. Vielleicht muss man einfach nur den Köder wechseln und die Rute in einer anderen Richtung auswerfen.

Sind für dich die passenden Blogging-Tipps dabei gewesen? Stehst du an anderer Stelle vor einer Herausforderung und benötigst einen zusätzlichen Blickwinkel? Wir helfen gerne.

Crispy Content | Content-Marketing-Glossar

Autor: Ben Harmanus