Das Finale: goFeminin vs. Wunderweib

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Im ersten und zweiten Teil unserer Serie „Springer vs. Bauer – Das Duell der Frauenversteher“ haben wir Ihnen die Frauen-Portale goFeminin und WUNDERWEIB vorgestellt. Beide Seiten wurden hinsichtlich ihres Seitenaufbaus, ihrer Inhalte, ihrer Rücken stärkender Influencer und ihrer Social-Media-Aktivitäten unter die Lupe genommen! Und siehe da: dem Erfolg der Top-Player goFeminin und WUNDERWEIB liegen Strategien zugrunde. Schauen Sie sich Tipps in diesem Artikel ab und lernen Sie von den Besten!

Content-Marketing-Check: goFeminin vs. Wunderweib

goFeminin und WUNDERWEIB Homepage (Screenshots vom 05.05.2015)

Mode, Beauty, Liebe oder… ?

Frau ist nicht gleich Frau. Und genauso, wie nicht jede Frau der Inbegriff des Berlin-City-Girls oder der Lady vom Land ist, genausowenig sind Marketer erfolgreich, die Frauen ungefiltert, egal ob 20 oder 40 Jahre alt, gleich bedienen. Wollen Sie ihre Zielgruppe glücklich machen, müssen Sie sie vorher analysieren. Eher modisch oder eher lässig, jung oder reif, onlineaffin oder boutiquensüchtig? Machen Sie es wie die Großen: Nehmen Sie Ihre User so richtig auseinander und finden Sie dann den richtigen Ton!

goFeminin und WUNDERWEIB – ein direkter Vergleich

Content und Style

Während die Userinnen bei goFeminin sich mehr nach Beiträgen aus dem Bereich Liebe & Leben umsehen, sind die meistgesuchten Themen bei WUNDERWEIB, noch vor Liebe & Leben, Kochen & Wohnen. goFeminin wie auch WUNDERWEIB bebildern ihre Beiträge deshalb mit der Zielgruppe entsprechenden Bildern. Aus dem Inhalt wird ersichtlich, dass sich goFeminin besonders als Ratgeberplattform rund um die Themen Mutterschaft und Gesundheit positioniert und dabei auf Headlines mit kurzen Teasertexten setzt. Die Optik erinnert an Bilderplattformen aus den sozialen Netzwerken. WUNDERWEIB versucht als Format mit Inhalten im Hochglanz-Style seine Userinnen zu erreichen. Sie sehen: Beide Frauen-Seiten geben eine ähnliche Zielgruppe an, die am Ende unterschiedlicher nicht sein könnte. Und trotzdem: Geduzt, mit Call-to-Actions und mit Clickbaits gearbeitet wird auf beiden Seiten.

Influencer

Beide Portale werden von der jeweiligen Konzernmutter unterstützt. Schöner wären sicher hochwertige externe Backlinks von Influencern, doch Qualitäts-Backlinks werden vor allem durch passgenauen Unique Content mit Mehrwert für die eigene Zielgruppe gewonnen. Das bedeutet einen nicht unerheblichen Aufwand, insbesondere da ein langer Atem erforderlich ist.

Social Media

Die wichtigste Social-Media-Quelle für WUNDERWEIB ist Facebook. WUNDERWEIB stellt beachtliche 330.000 Likes den 90.000 Likes von goFeminin gegenüber. YouTube ist der Kanal, bei dem goFeminin ganz klar die Nase vorn hat. Mit eigens abgegrenzten Kanälen für fast jede Rubrik liefert das Unternehmen seinen 24.000 Usern Videos frei Haus. Wunderweib kann hier lediglich knapp 3.000 Abonnenten vorweisen und zeigt DIY-Themen, Promi-Interviews und -News sowie Kinotrailer. Kein Wunder, dass goFeminin führt: Der YouTube_Kanal wird wenigstens einmal wöchentlich mit neuen Uploads aktualisiert. Der letzte Upload bei WUNDERWEIB war zum Zeitpunkt unseres Content-Marketing-Checks drei Monate alt.

Fazit

Wenn Unternehmen im Content Marketing den richtigen Weg gehen, kann es mitunter schwer fallen, genau zu identifizieren, worin eigentlich das Erfolgsrezept liegt. So ist es auch bei goFeminin und Wunderweib: Die beeindruckenden Zugriffszahlen beider Frauenportale zeigen, dass hinter der Fassade gut durchdachte Strategien stehen. Sie alle haben einen gemeinsamen Ausgangspunkt – eine Maßgabe, die jeder Content Marketer beachten sollte:

Eine Zielgruppe hat Wünsche, Interessen, Befindlichkeiten und Probleme. Inhalte, die für die Zielgruppe individuell relevant sein sollen, müssen sich darauf beziehen.

Diese Grundregel klingt banal. Ihre Einhaltung verspricht allerdings Erfolge, wie die Beispiele aus dieser Analyse zeigen. Je mehr Zeit Sie investieren, um Ihre Zielgruppe und deren Lebenswelt zu verstehen, umso passendere Inhalte können Sie produzieren. Um sich hohe Zugriffszahlen oder Backlinks zu sichern, darf an dieser Stelle die Prozesskette nicht enden: Die Zielgruppenanalyse und die Content Produktion sind wichtige Schritte, aber der Blick auf die Social-Media-Aktivität zeigt, das erst mit dem Seeding in sozialen Netzwerken die PS auf die Straße gebracht werden.

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Das Finale: goFeminin vs. Wunderweib

Gründer & CEO

Gerrit Grunert

Gerrit Grunert ist Gründer und CEO von Crispy Content. Immer unter Strom steckt er voller kreativer Ideen und infiziert damit seine Umgebung. Diese explosive Mischung weiß Gerrit sowohl im Job, als auch in der Freizeit optimal zu nutzen: Während er seit seiner Jugend daran arbeitet, der schnellste Gitarrist der Welt zu werden oder in Radrennen seine Ausdauer testet, zettelt er im Crispy Office die Revolution des Content Marketings an.Unser Team