Social Search beeinflusst Suchmaschinen-Ranking

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Bisher waren Soziale Netzwerke und Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, für die meisten Unternehmen zwei verschiedene Paar Schuhe. Doch nach dem Launch von Google+ im vergangenen Jahr und spätestens nach Mark Zuckerbergs Ankündigung vor wenigen Wochen, Facebooks Suchmechanismus auszubauen, wird deutlich, dass sich beide Dinge zukünftig nicht mehr voneinander trennen lassen werden.

Crispy Content | Social Search Video

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Vielmehr entsteht bei dem Zusammenwachsen etwas Neues, und zwar Social Search.

Der aufkommende Begriff Social Search beschreibt die zunehmende Gewichtung von Sozialen Netzwerken hinsichtlich Suchmaschinenanfragen, das heißt, wie Soziale Netzwerke die Liste der Suchergebnisse beeinflussen. Bei der Sozialen Suche werden Inhalte, die einen sozialen Bezug zum Suchenden haben, priorisiert. Dieser soziale Bezug kann dabei recht unterschiedlich sein. Er wird einerseits durch die eigenen Aktivitäten in den Sozialen Netzwerken generiert; andererseits aber auch durch Social Signals, wie Shares, Likes oder Comments so genannter Social Media Influencer oder Experten, zu denen keine direkte Beziehung besteht.

Bedeutet das nun, die bisherige SEO-Strategie über den Haufen werfen zu müssen und den Fokus auf Facebook & Co. zu verlagern? Nein, das wäre auf jeden Fall ein fataler Fehler. Die Social Signals sind vielmehr als ein Mehrwert zu betrachten, denn sie machen Inhalte und Marken relevanter, interessanter und einer größeren Zielgruppe verfügbar. Diese zusätzliche Reichweite generiert mehr Traffic und Verlinkungen, die im Endeffekt ein besseres Suchmaschinen-Ranking begünstigen. Soziale Netzwerke sind somit ein positiver Nebeneffekt hinsichtlich SEO. Um den besten Nutzen erzielen zu können, ist die kontinuierliche Pflege der Sozialen Netzwerke von großer Bedeutung. Laut Matt Cutts, Head of Google’s Webspam Team, sollten Unternehmen daher „all social, all the time“ sein.

Trotz alledem darf das Wichtigste nicht außer Acht gelassen werden, und zwar der qualitative, zielgruppenrelevante Inhalt. Er ist Dreh- und Angelpunkt einer jeden Webpräsenz; alles andere ist „Beiwerk“. Auch wenn die Algorithmen der Suchmaschinen angepasst werden, Social Search sich festigt und Mobile Technology den Markt verändert, mit guten Inhalten sitzt man fester im Sattel.