Content Marketing im E-Commerce

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Content ist der beste Verkäufer: Inhalte generieren Sichtbarkeit in Suchmaschinen und erzeugen Awareness für Unternehmen, ihre Produkte und Services. Mit Content Marketing ist es möglich, den Entscheidungsprozess beim potenziellen Käufer zu lenken. Das stellen zunehmend mehr Online-Händler fest. Auf fünf von ihnen werfen wir einen Blick: So sieht exzellentes Content Marketing im B2C-Online-Handel aus.

Content Marketing im E-Commerce – Best Practices

Turn On – Das Saturn Magazin für Technik-Fans

Zielgruppe konkretisieren, Interessen identifizieren, Content maßschneidern – das sind die Voraussetzungen für strategisch fundiertes Content Marketing. Saturn hat diese Voraussetzungen ganz offensichtlich erfüllt: Sein Magazin Turn On ist ein Paradies für Technik-Fans, die anschaulich aufbereitete Informationen mögen und bei zu fachlicher Sprache die Lust verlieren. Auf Turn On erscheinen zum Beispiel „PlayStation VR im Test: Virtual Reality wird massentauglich“ oder Artikel wie „Diese 4 Details verrät uns der Nintendo Switch-Trailer“.

Content Marketing im E-Commerce: Turn On

Saturn wird so nicht zum Storyteller. Dem Unternehmen gelingt es mit Turn On aber, sich als Experte im Bereich Unterhaltungstechnik zu positionieren – und diesen Expertenstatus weiter zu festigen. Welchen Online-Shop wird ein potenzieller Käufer aufsuchen, wenn er in Turn On einen Produkttest gelesen hat, na?

Made Unboxed – Der Social Showroom von Made.com

Auch bei der Zielgruppe von Möbelhändlern sollten sich Content Marketer die Frage stellen: Was interessiert meine potenziellen Käufer am meisten? Made hat ein Interesse identifiziert: Menschen, die vor einem Möbelkauf stehen, wollen sehen, wie diese Einrichtungsgegenstände in echten Wohnungen aussehen – nicht bei Studiolicht vor Leinwänden oder als CGI, sondern in einem realen Szenario.

Content Marketing im E-Commerce: Unboxed

Made hat dazu die Plattform Unboxed ins Leben gerufen, auf der Käufer Bilder ihrer Errungenschaften hochladen können: Der Call to Action „Lade jetzt deine schönsten Bilder hoch“ führt von Produkten zu Unboxed, wo Interessierte mit einer Weltkarte durch die Fotos navigieren können. Unboxed ist ein ziemlich cleverer Schachzug von Made: Die Käufer tragen selbst zum Content Marketing bei, indem sie User Generated Content liefern.

Zalando Lounge – Fashion Blog Magazine

Modemagazine gibt es wie Sand am Meer. Modemagazine, die als Marketing-Instrument nahtlos an den Vertrieb anschließen, sind seltener. Zalando hat ein solches Modemagazin ins Leben gerufen. In „einzigartigen Verkaufsaktionen“ können Seitenbesucher Mode günstig einkaufen und Rabatte genießen.

Content Marketing im E-Commerce: Zalando

Die inhaltliche Verknüpfung des jeweiligen Magazinbeitrags mit dem Aktionsbereich könnte besser durchdacht sein. Ungeachtet des Themas eines Beitrags führt der Call to Action zu einer Überblicksseite mit aktuell laufenden Aktionen. Denoch: Zalando hat es geschafft, dass Fashionistas im Magazin nur wenige Klicks von einem Kauf entfernt sind.

springlane Magazin

„Aus Liebe zum Kochen“ – diese Maxime verfolgt springlane und macht dabei nicht den Eindruck, dass es sich dabei um ein leeres Versprechen handelt. Im springlane Magazin sammelt das Unternehmen zum Beispiel Tipps für saftige Muffins – in einem Beitrag mit mehr als 1.500 Wörtern!

Content Marketing im E-Commerce: springlane

Springlane lockt allerdings nicht nur mit leckeren Rezepten, sondern auch mit Reviews von unterschiedlichen Küchenutensilien – und das ist nur ein Weg, auf dem springlane sein Content-Angebot monetarisiert. Der zweite sind E-Books, die Leser im Tausch gegen ihre E-Mail-Adresse erhalten. Die so generierten Leads kann springlane wiederum mit E-Mail-Marketing bespielen.

Amazon Video

Wie ein trojanisches Pferd hat Amazon sein Content Marketing in seinen gigantischen Online-Shop geschoben. Es geht um den Video-on-Demand-Bereich Amazon Video. Dieser beschränkte sich anfangs auf Fremdinhalte, wie sie in ähnlicher Weise auch beispielsweise bei Netflix zu sehen sind. Mittlerweile produziert Amazon selbst Serien, die sogenannten Amazon Originals, und avanciert so zum Content-Produzenten.

Content Marketing im E-Commerce: Amazon Video

Der Clou: Wer Serien wie „The Man In The High Castle“ sehen möchte, muss Amazon-Prime-Kunde werden – und gelangt so in den wunderbar durchdachten Amazon-Kosmos, der unter anderem auch Versandvorteile bereithält. Allgegenwärtig ist immer das Amazon-Suchfeld. Kürzer kann der Weg vom Content zum Shop gar nicht sein.

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Content Marketing im E-Commerce

Gründer & CEO

Gerrit Grunert

Gerrit Grunert ist Gründer und CEO von Crispy Content. Immer unter Strom steckt er voller kreativer Ideen und infiziert damit seine Umgebung. Diese explosive Mischung weiß Gerrit sowohl im Job, als auch in der Freizeit optimal zu nutzen: Während er seit seiner Jugend daran arbeitet, der schnellste Gitarrist der Welt zu werden oder in Radrennen seine Ausdauer testet, zettelt er im Crispy Office die Revolution des Content Marketings an.Unser Team