Conversion-Optimierung im Content Marketing

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Sie produzieren fleißig Content-Marketing-Inhalte, doch irgendwo springen Ihnen die Besucher trotzdem immer wieder ab? Die Lösung Ihres Problems heißt Conversion-Optimierung! Bei der Conversion geht es darum, Besucher in Leads und zahlende Kunden zu verwandeln. Wir zeigen Ihnen, welche Maßnahmen der Lead-Generierung auf die Sprünge helfen.

Conversion-Optimierung im Content Marketing

Die Conversion als essenzieller Faktor des Content-Marketings

Viele Betreiber von Websites verweisen stolz auf ihre hohen Besucherzahlen. Was auf den ersten Blick beeindruckt, stellt sich bei genauerem Hinsehen oft als Blendwerk heraus. Denn der Traffic allein sagt noch nichts über die Performance hinsichtlich eines zuvor definierten Ziels aus. Wenn eine Website nichts zu bieten hat, schauen sich Nutzer diese nur wenige Sekunden an und springen ohne jede Interaktion wieder ab. Genau hier setzt die Conversion-Optimierung an.
Die Conversion-Rate zeigt den Prozentsatz der Nutzer an, die sich wirklich für Ihre Inhalte interessieren und sich dementsprechend nicht nur umsehen, sondern interagieren. Conversion bezieht sich prinzipiell auf jede beliebige Interaktion, darunter das Ausfüllen eines Kontaktformulars, der Klick auf ein Werbebanner und ein Verkauf über Ihren Online-Shop.

Die Conversion wirkt als der zentrale Wertschöpfungsprozess vieler Firmen.

Nutzer haben mehr Online-Berührungspunkte und -Interaktionsmöglichkeiten mit Ihrem Unternehmen als früher. Im Content Marketing, das viel mehr Bereiche abdeckt als klassische Websites und Shops, ist die Konversion-Optimierung daher umso wichtiger.

Wie Sie die Conversion-Rate berechnen

Die Conversion-Rate errechnen Sie durch eine einfache Division. Am Beispiel der Lead-Generierung teilen Sie Leads durch Besucher. Wenn Sie als Ergebnis beispielsweise 0,05 erhalten, sind 5 Prozent Ihrer Besucher zu Leads geworden.
Eine Verallgemeinerung erfolgsverheißender Zahlen ist zwar schwierig, da sie markt- und branchenabhängig sind. Zur groben Orientierung helfen Ihnen aber folgende Werte: Sobald Ihre Firma eine Visit-to-Contact Conversion Rate von etwa 3 bis 4 Prozent erreicht, ist sie auf einem guten Weg. Je nach Branche und Marktsituation kann die Conversion Rate auch deutlich höher ausfallen.

Wie Sie die Conversion optimieren

Content Marketing bietet Ihnen zahlreiche Bereiche, in denen eine Conversion-Optimierung greifen kann. Sie werden fragen: „Welche konkreten Maßnahmen führen denn nun zum Erfolg?“ Wir zeigen Ihnen 4 Beispiele wichtiger Conversion-Punkte und die dazu passenden Mittel zur Optimierung:
Landingpage optimieren: Ihre Landingpage ist ein essenzieller Faktor in der Lead-Generierung und dem Lead Nurturing. Machen Sie Besucher neugierig auf Ihr Angebot. Alle relevanten Inhalte müssen im sichtbaren Bereich stehen. Niemand mag langes Gescrolle. Dazu kommt ein auf die Zielgruppe abgestimmtes Design.
Der wichtigste Punkt ist die Relevanz: Besucher müssen auf der Landingpage exakt das finden, was sie suchen. Alle Inhalte inklusive Header und Bilder sind auf den Suchbegriff abgestimmt. Bieten Sie Lösungen für Probleme an. Achten Sie auf Aktualität.
Alle relevanten Informationen müssen sofort zu finden sein. Niemand macht sich die Mühe, auf einer unübersichtlichen Seite nach der Quintessenz zu suchen. Die Navigation ist klar und stringent, ebenso wie die Hierarchie innerhalb der kompletten Website.
Der Nutzer soll immer zur Interaktion animiert werden. Ein deutlicher Call-to-Action ist Pflicht. Dabei dürfen Sie die Trust-Elemente nicht aus den Augen verlieren. Nur wenn der Besucher Vertrauen schöpft und sich bei Ihnen sicher aufgehoben fühlt, wird er sich weiter durch Ihr Webangebot klicken.
Auch der Komfort spielt eine große Rolle. Geben Sie dem Besucher immer den Eindruck, dass er ohne Aufwand und mit nur wenigen Klicks genau das bekommt, was er möchte.
Formulare entschlacken: Verständlicherweise möchten Sie so viele Nutzerdaten wie möglich erhalten. Jedes Eingabefeld ist aber eine potenzielle Hürde, die Nutzer von der finalen Aktion abhalten könnte. Reduzieren Sie Formulare daher auf das Nötigste und bieten Sie Alternativen wie Telefon-Callbacks und Chats. Wenn Besucher nach und nach Vertrauen zu Ihrem Unternehmen schöpfen, sind sie ohnehin bereit, mehr Daten rauszurücken.
Antwortzeit verkürzen: Ihre Zeit ist kostbar und die Ihrer Besucher ebenso. Wenn sich Nutzer schon von sich aus an Sie wenden, etwa via E-Mail, ist die Chance auf eine Conversion zum Lead groß. Antworten Sie immer zeitnah und kümmern Sie sich um das Anliegen Ihres potenziellen Kunden. Das schafft Vertrauen und bindet ihn an Ihre Firma.
Das Quid-pro-Quo-Prinzip beachten: Bieten Sie Nutzern immer erst eine Leistung mit Mehrwert, bevor Sie nach Kontaktdaten fragen. Besucher geben ihre Daten ungern einfach so her. Die Conversion gelingt vor allem über die Qualität Ihres Contents. Lassen Sie sich hochwertige Inhalte einfallen, die Neugier bei den Besuchern wecken, ein Informationsbedürfnis befriedigen und bei einer Problemlösung helfen.
Wie Sie an den Beispielen merken, bietet Ihr Content Marketing jede Menge Stellschrauben, an denen Sie zum Zwecke höherer Konversionsraten drehen können.

Etappen der Conversion-Rate-Optimierung und Messung des Erfolgs

Nur ein genauer Plan und eingehende Tests führen schlussendlich zum Erfolg. Die Conversion-Rate-Optimierung besteht aus folgenden Etappen:

  1. Analyse des Status Quo: Prüfen Sie, auf welchem Conversion-Level Sie stehen und an welchen Stellen die meisten Nutzer den Kontakt abbrechen.
  2. Auswertung der Analyse: Sobald Sie wissen, woran es hakt, erstellen Sie mehrere Optimierungsvarianten und erarbeiten einen Handlungsplan zur Conversion-Optimierung.
  3. Umsetzung des Plans: Implementieren Sie die Neuerungen auf Ihrer Website (Bilder, Texte, Videos, Verlinkungen, optimiertes Design, kürzere Formulare).
  4. Erfolgstest: Tools wie Google Analytics helfen Ihnen dabei, die Nutzerresonanz auf Ihre Änderungen zu messen. Auch wenn Ihre Website für Sie ansprechend und intuitiv erscheint, muss das noch lange nicht für die Mehrheit der Nutzer gelten. Wählen Sie für die Messungen einen fixen Zeitraum und achten Sie auf eine ausreichende Datenmenge. Methoden wie Multivarianten- und A/B-Tests geben Ihnen gewinnbringendes Feedback.

Behalten Sie stets im Hinterkopf: Die Conversion-Optimierung ist ein stetiger Prozess, den Sie kontinuierlich anpassen müssen. Bleiben Sie stets am Puls des Marktes und optimieren Sie Ihr Angebot regelmäßig.

Conversion Rate als Indikator erfolgreicher Inhalte

Sie merken: Ohne eine durchdachte Strategie zur Conversion-Optimierung haben Sie kaum eine Chance, Besucher dauerhaft zu binden und in kauffreudige Kunden zu verwandeln. Wenn Sie eine Agentur für Ihr Content Marketing beauftragen, erkundigen Sie sich auf jeden Fall nach der zu erwartenden Konversionsrate. Kaum etwas ist ein stärkerer Indikator für Erfolg oder Misserfolg von Inhalten.

 


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