Zuletzt aktualisiert am 12. Februar 2026 um 10:02 Uhr.
Herausforderungen klassischer Strukturen und warum sie überwunden werden müssen
Doch der Weg zur gemeinsamen Sprache ist nicht frei von Hürden. Klassische Strukturen fördern Silos, und jedes Team entwickelt seine eigenen Begriffe. Lokale Adaptionen, unterschiedliche Wissensstände und fehlende Referenzsysteme führen dazu, dass Begriffe auseinanderdriften. Tools wie Content Management Systeme oder Projektsoftware bieten oft keine semantische Governance – Begriffe können beliebig variiert werden, ohne dass jemand den Überblick behält.
Besonders kritisch wird es, wenn KI und Automatisierung ins Spiel kommen. Ohne einheitliche Terminologie trainieren die Systeme auf unterschiedlichen Datensätzen, was die Qualität der generierten Inhalte schmälert. Das Ergebnis: Noch mehr Inkonsistenzen, noch mehr Abstimmungsbedarf, und im schlimmsten Fall ein Bruch im Markenversprechen.
Konsistenz ist kein Dokument, sondern ein System
Innovative Methoden setzen genau hier an. Unternehmen etablieren heute Terminologiemanagement-Systeme, zentrale Datenbanken, die bevorzugte Begriffe, verbotene Varianten und Übersetzungen pflegen. Tools wie Terminologie-Checker prüfen Content automatisiert auf Abweichungen. Brand- und Styleguides werden nicht mehr statisch abgelegt, sondern als lebende Systeme in Content-Workflows integriert.
Noch einen Schritt weiter gehen Knowledge Graphs. Sie bilden das semantische Rückgrat moderner Digital Experience Plattformen. Hier werden Begriffe, Synonyme und Beziehungen zwischen Produkten, Features oder Kampagnen maschinenlesbar codiert. Das sorgt nicht nur für konsistente Begriffe in allen Kanälen, sondern verbessert auch Personalisierung, Suche und KI-gestützte Content-Erstellung.
Erste Schritte in Richtung gemeinsamer Begriffswelt
Wer diesen Weg gehen will, startet am besten mit einer Bestandsaufnahme: Welche Begriffe sind aktuell im Umlauf? Wo gibt es Dopplungen, Widersprüche oder Unklarheiten? Im nächsten Schritt gilt es, die wichtigsten Begriffe, Produktnamen und Kommunikationsbausteine zu identifizieren und in einem zentralen System zu dokumentieren. Hierbei helfen Workshops mit allen relevanten Teams – von Marketing über Produkt bis Legal und Support.
Parallel lohnt es sich, bestehende Styleguides, Brandbooks und Content-Systeme auf Konsistenz zu prüfen. Moderne Tools und Plugins gleichen Texte automatisiert mit festgelegten Begrifflichkeiten ab und weisen auf inkonsistente oder unerwünschte Varianten hin. Terminologiemanagement ist dabei kein Einmalprojekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt werden muss.
Warum externe Expertise den Unterschied macht
Die erfolgreiche Einführung einer gemeinsamen Begriffswelt gelingt selten im Alleingang. Erfahrung mit komplexen Content-Architekturen, Tool-Landschaften und Change-Prozessen ist entscheidend. Ein externer Partner bringt nicht nur technisches und methodisches Know-how, sondern auch die nötige Neutralität, um Konflikte zwischen Teams zu moderieren und nachhaltige Lösungen zu etablieren.
Ob es um die Einführung von Terminologiemanagement, die Entwicklung von Knowledge Graphs oder die Integration semantischer Layer in bestehende Systeme geht – der richtige Sparringspartner begleitet den Prozess von der Analyse bis zur Implementierung und sorgt dafür, dass die gemeinsame Sprache nicht nur auf dem Papier, sondern im Alltag gelebt wird.
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